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Osteopathie bei Bandscheibenvorfällen und allgemeinen Rückenbe-schwerden

Bandscheibenvorfall ostepatische Behandlung Inga SchäferBandscheibenvorfälle sind meist ein Symptom auf Fehlhaltungen, die aufgrund einerseits zu starker Muskulatur und Bindegeweben (Fascien) und andererseits wiederum zu schwacher Muskulatur und Bindegeweben im Körper zustande kommen.

Wir unterscheiden zwei Muskelsorten, die im ganzen Körper verteilt sind. Einmal gibt es Muskeln, die mehr tonische Muskelfasern besitzen und diese neigen eher zu schmerzhaften Verspannungen und Verkürzungen und Muskeln, die mehr phasische Muskelfasern besitzen, die zu schwach sind.

Im Unterbewusstsein reagiert unser Gehirn immer so, dass es den starken Muskeln ständig den Befehl erteilt den schwächeren zu helfen. Damit kommt es mit der Zeit zu einer Fehlstatik im Körper; die Schwächeren werden immer schwächer, die Starken immer stärker und durch diese Muskeldysbalancen entstehen im Körper verschiedene Symptomatiken, da dadurch die Gelenke in Fehlstellung geraten.

Hier gilt wiederum auch, auf jeden Fall eine schulmedizinische Ausschlussdiagnose! Bandscheibenvorfälle können heutzutage sehr gut konservativ behandelt werden, soweit keine motorischen Ausfälle der Muskulatur oder starke Taubheitsgefühle eine Rolle spielen.

Erklärung: Da ein Muskel und das dazugehörige Bindegewebe (Fascien) immer über mehrere Gelenke ziehen, kommt es bei schmerzhaften Verspannungen und Verkürzungen dazu, dass durch diese verspannte Muskulatur und Bindegewebe das Gelenk blockiert, z.B. Blockade in den Wirbelgelenken oder Beckenblockaden o.ä.
In der Wirbelsäule hat dies z.B. die Folge, dass es zu Bandscheibenvorfällen, Skoliosen, diffusen Rückenbeschwerden u.a. kommen kann.

In der osteopathischen Behandlung werden deshalb hier zuerst die verspannten Muskeln und das Bindegewebe (Fascien) behandelt um dann anschließend das Gelenk sanft wieder in die richtige Stellung zu bringen.

Ebenfalls kann es hier längerfristig zu Organstörungen, Unterleibsbeschwerden, Beschwerden des Herz- Kreislaufssystems, Gefäße, Nerven etc. kommen, die in der osteopathischen Behandlung ebenfalls Berücksichtigung finden.

Will der oder die Betroffene längerfristig vermeiden, dass es zu Rezidiven (wiederkehrende Symptomatiken) kommt, empfiehlt es sich während oder nach der osteopathischen Behandlung eine medizinische Trainingstherapie zu beginnen, da kein Therapeut und Arzt der Welt Muskulatur ohne Zutun des Patienten aufbauen kann. Kräftigt man nun gezielt alle diese schwachen Muskeln, die im ganzen Körper verteilt sind, verändert man mit der Zeit die Statik des Patienten und die Symptome verschwinden.


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